Angkor Wat – die Tempelanlagen von Kambodscha

Angkor Wat – die Tempelanlagen von Kambodscha

Angkor Wat, Tempel, Kambodscha

Angkor Wat – die Tempelanlagen von Kambodscha

Das Land Kambodscha in Südostasien ist ein Land voller Sehenswürdigkeiten: Dort gibt es so viel zu erleben! Das quirlige Leben in der Hauptstadt Phnom Penh, die wilden Dschungeltouren im Osten, die heißen Tage im Mekongdelta oder die chilligen Aufenthalte am Strand im Süden des Landes. Doch das wahre Highlight sind die Tempelanlagen von Angkor Wat, die nur eine Flugstunde von Bangkok entfernt liegen.

Eine wechselvolle und spannende Geschichte

Die Tempel sind das Nationalsymbol von Kambodscha: Man findet sie auf den Geldscheinen, auf dem Logo des offiziellen Angkor Bieres und selbstverständlich auch auf der Landesflagge. Dabei bestehen die Tempelanlagen aus mehr als 20 Haupttempeln und unzähligen kleineren Bauwerken. Den großen Haupttempel mit den fünf Türmen erkennt man schon von Weitem, wenn man sich dem Park nähert. Der archäologische Park wurde 1992 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes eingetragen. Diese Auszeichnung zieht seitdem viele Touristen an, selbst einheimische Mönche pilgern zu dieser besonderen Stätte.

Die Tempel Kambodschas sind als ein faszinierendes historisches Zeugnis zu betrachten: Als vor circa 1200 Jahren die ersten Tempel entstanden, schwebte den damaligen Königen ein ewiges Reich vor – doch überdauern sollte dieses „nur“ 600 Jahre. Unbekannterweise wurden die Tempel sowie die Königsstadt Angkor Thom verlassen; danach gerieten die Tempel in Vergessenheit. Wiederentdeckt wurden sie erst im Jahr 1860 von einem französischen Forscherteam.

Aus jeder Perspektive sind die Tempel einfach nur eines: atemberaubend schön!
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Das Alter der Tempel kann man diesen auch ansehen; Tausende von Wissenschaftlern und Restaurateuren arbeiten über das gesamte Jahr hinweg an der Aufgabe, das Erbe des Khmer-Volkes für die Nachwelt zu sichern. Unter diesen allgemein spektakulären Bauten gibt es ein paar besonders atemberaubende Tempel wie Ta Prohm oder Ta Som, die teilweise im Dschungel stehen und dem Verfall sowie den Naturgewalten überlassen wurden. Die Magie dieser Orte ist heute noch zu spüren!

Die Tempel umfassen eine Fläche von 400 Quadratkilometern; Mittelpunkt ist der riesige Haupttempel mit den fünf Türmen, den drei Ebenen und einem breiten Wassergraben, der an der Außenseite verläuft. Bei der Wanderung durch diese Anlagen findet man überall tolle Steinschnitzereien, Fassaden aus Sandstein, verzierte Türrahmen und eine Fülle an Geschichten, von denen die Wände zeugen. Ständig entdeckt man neue Verzierungen und fragt sich, wie das alles die langen Jahre überstehen konnte.

Die wichtigsten Tempel von Angkor Wat

Die Tempelanlagen bestehen aus diversen Anlagen, die du natürlich nicht alle besuchen musst. Doch das ein oder andere Must-see gibt es schon: Neben der Besichtigung von Angkor Wat selbst lohnt auch ein Ausflug in die Königsstadt Angkor Thom mit den Tempeln Bayon und dem Königspalast Baphuon. Ebenfalls sehenswert sind deren vier Eingangstore mit den wunderschönen Brücken und den bekannten Steingesichtern in den Türmen.

Den Tempel Ta Prohm werden viele Menschen aus der „Tomb Raider“-Verfilmung mit Angelina Jolie kennen: Große Baumwurzeln umschlingen die verwilderten Bauwerke mitten im Dschungel – ein wirklich imposanter Anblick. Der nördlich gelegene Tempel Ta Som bietet fast dasselbe zu sehen, nur mit weniger Touristen. Dazu gehören unzählige andere Tempel wie der Tempelberg Phnom Bakheng, den man unbedingt bei Sonnenuntergang besuchen sollte, sowie der Pre Rup, ein typischer Pyramidentempel.

Ein verfallener Tempel, dessen Schönheit wir verfallen sind: der Tempel Ta Prohm.
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Damit man im Park nicht „verloren geht“, gibt es vor allem zwei Touren, die man mithilfe eines E-Bikes, Motorrollers, Autos oder eines Tuk Tuks, wie die Autorikschas genannt werden, inklusive Fahrer und Guide bewältigen kann. Wer die Zeit hat, kommt am besten gleich für eine ganze Woche, denn mindestens drei Tage sind nötig, um alle Haupttempel zu sehen und nicht „Tempel-müde“ zu werden.

So planst du deine Reise nach Angkor Wat

Die nur wenige Kilometer entfernte Stadt Siem Reap ist das Einfallstor nach Angkor Wat. Abgesehen von dem internationalen Flughafen gibt es hier Hunderte Unterkünfte in allen Preislagen sowie Restaurants und ein vielfältiges Nachtleben. Von hier aus benötigt man zu den Tempelanlagen nur knapp 20 Minuten mit dem Tuk Tuk. Das Eintrittsticket sollte vorab gekauft werden; es kostet zwischen 37 und 72 US-Dollar und wird mithilfe eines Bildes personalisiert. Dieses sollte man nicht verlieren, denn vor jedem Tempel wird man kontrolliert. Schließlich haben knapp 2,7 Millionen Besucher Angkor Wat im Jahr 2019 besucht – eine große Einnahmequelle für das kleine Land.

Was du wissen solltest für deine Reise nach Kambodscha

Du solltest nicht vergessen, ein Visum zu beantragen, das aber kannst du ganz bequem online erledigen, zum Beispiel von zuhause aus. Neuerdings gibt es auch die Möglichkeit eines „Visa on arrival“, welches am Flughafen beantragt wird, aber etwas teurer ist. Diese Einreiseerlaubnis muss nicht vor dem Beginn der Reise beantragt werden.

Direktflüge aus Europa oder Deutschland gibt es nicht, stattdessen fliegst du am besten nach Bangkok, von wo es nur noch eine Flugstunde bis nach Kambodscha ist. So bietet die Airline Thai Airways mehrere Flüge pro Woche an. Länger dauert es, wenn man über andere Drehkreuze fliegt, zum Beispiel über Singapur, Dubai oder Katar und dann in die kambodschanische Hauptstadt Phnom Penh fliegt. Von hier aus sind es circa sechs Stunden mit dem Bus oder knapp anderthalb Flugstunden.

Die beste Reisezeit für Angkor Wat ist im deutschen Winter von Ende November bis Ende Februar. Dann ist es zwar heiß, aber besonders trocken. Die Tage sind nicht allzu lang, was aber gut ist, denn somit verpasst man weder den Sonnenauf- noch den Sonnenuntergang in Angkor Wat – es ist ein absolutes Muss, die Sonne im Dschungel untergehen zu sehen. Eine Reise während der deutschen Sommerzeit ist nicht zu empfehlen, denn in dieser Phase herrscht in Kambodscha die Regenzeit, die es zu vermeiden gilt: Straße verwandeln sich dann in reißende Bäche.

Richtige Saison, richtiger Zeitpunkt: Wer als Tourist bei der Planung ein paar Punkte beachtet, wird mit einer unvergesslichen Reise belohnt.
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Fazit: Deshalb musst du unbedingt nach Kambodscha reisen!

Kambodscha steht neben Vietnam und natürlich auch Thailand ganz oben auf der Liste der Traumziele deutscher Touristen. Einmal im Leben Angkor Wat sehen – wer will das nicht? Wenn auch du das Glück hast, nach Kambodscha zu kommen, dann solltest du dir Angkor Wat auf keinen Fall entgehen lassen: Es erwarten dich atemberaubend schöne, architektonische Meisterwerke. Freundliche und entspannte Menschen, leckeres Essen und moderate Preise gibt es obendrauf!

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